Winterzauber

Der fallende Schnee begräbt die Schrecken eines Schlachtfelds unter sich. Doch kein Frost kann die Wunden, die der Krieg in uns zurück lässt, gänzlich schließen.

Sara J. Maas entführt uns mit A Court of Frost and Starlight“  in ein atemberaubendes Wintermärchenland, in welchem die uns bekannten Charaktere die Fae-Variante von Weihnachten feiern – Winter Solstice (zu Deutsch Wintersonnenwende). Die Novelle, welche zwischen dem dritten und bald erscheinenden vierten Band der Erfolgserie „A Court of Thorns and Roses“ spielt, zeigt unsere liebsten Charaktere einmal ganz privat. Weiterlesen

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En Garde! Zücke deinen Säbel…Florett…Degen?

„Fence“ (1-6) von C.S. Pacat, Johanna the Mad und Rebecca Nalty sollte mit einer Warnung kommen. Nur weil die moderne Fechtwaffe keine Spitze im eigentlichen Sinne hat, bewahrt es uns nicht vor der Gefahr, dass dieser Comic unser aller Herzen durchbohren wird.
Solange unser aller Herzen, noch unversehrt, ihren normalen Sinusrhythmus folgen, erlaubt mir, euch ein wenig über die Geschichte zu erzählen. Weiterlesen

Papier gegen Leinwand – Love Simon

Der Moment, in welchem man sein selbst geschriebenes, hübsch gedrucktes Buchbaby in die Hände eines Filmproduzenten legt, muss einer der aufregendsten Momente für einen Autor sein. Die Frage, ob du dein eigenes Baby später noch wiedererkennst, beschäftigt jedoch nicht nur den Schriftsteller, sondern vor allem auch die Leser.

Für alle, die schon lange vor dem Erscheinen des Filmes Fanart gestaltet und konsumiert haben, die sich in unendlicher Sehnsucht nach mehr durch das Fanfiktionarchiv gewühlt haben und regelmäßig Zeit einplanen, um einfach an eine Wand zu starren und an die wundervollen Bücher zu denken, die sie gelesen haben – für all die kommt hiermit die Antwort auf folgende Frage: Kann sich die Inszenierung von „Love Simon“ unter der Regie von Greg Berlanti der gleichen bedingungslosen Fanliebe bewusst sein wie die grandiose Buchvorlage von Becky Albertallis: „Simon vs. the homo sapiens agenda“? Weiterlesen

Zurückversetzt in die Zeit um 1682 – ein absolutes Highlight

Ein unglaublich gelungener historischer Roman von Anfang bis Ende – „Das Mätressenspiel“ von Martha Sophie Marcus.
1682, Hannover. Helenas Familie ereilt die schockierende Nachricht, dass ihr Zwillingsbruder Lorentz umgekommen ist. Als ob das nicht schon schlimm genug ist, beansprucht ihr Onkel Roderik nun das gesamte Familienerbe für sich, da er der einzige verbliebene männliche Nachfahre der Familie Brünneck-Minnigerode ist.
Hinzu kommt die noch immer währende Verschuldung der Familie. Alle setzen nun auf Helena: Diese soll Adrian von Schwanewede heiraten und würde so das Gut Minnigerode sichern. Doch es kommt anders.
So muss sich Helena auf den Weg zu Hofe begeben. Ihre einzige Hoffnung – einen Ehemann zu finden, der ihrer Familie aus der Patsche helfen könnte.
Dass sie dabei jedoch in ein gefährliches Intrigenspiel der herzoglichen Mätresse gerät, damit hätte sie sicherlich nicht gerechnet.

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