Eine abenteuerliche Polarreise

Im Licht des Polarsterns von Stef Penney

Das Buch erzählt die Geschichte von Flora und Jakob. Beide führt es in ihrem Leben immer wieder zum Nordpol, wo sie Forschungen betreiben. Als sie sich dort das erste Mal treffen, wissen sie noch nicht, wie eng ihr Schicksal verschlungen ist und was diese Begegnung später für sie bedeuten wird.

Das Buch wird aus der Sicht verschiedener Leute erzählt, meistens sind das die Hauptpersonen Flora und Jakob. Da fast ihr ganzes Leben erzählt wird, spielt die Geschichte in verschiedenen Zeiten, und obwohl es manchmal Zeitsprünge gibt, so hat die Autorin die Überleitungen so sanft geschaffen, dass ich immer wusste, was zu welcher Zeit passiert ist. Was mich ebenfalls gewundert hat, war, dass es trotz Länge und Umfang der Geschichte durchgehend spannend war und ich die ganze Zeit mitfiebern konnte. Denn es gibt genug Gründe dafür.

Man erfährt außerdem sehr viel über die Expeditionen im 19. Jahrhundert, was ich unglaublich spannend finde. Der Nordpol ist auch heute noch schwer zu bereisen und damals haben die Menschen es unter furchtbaren Konditionen getan und es dennoch geschafft. In dem Buch wird nichts beschönigt. Es wird alles sehr wirklichkeitsgetreu und realistisch erzählt. Selbst Szenen, die in anderen Büchern oft weggelassen werden, kommen hier vor. So konnte ich mich gut in die Menschen hineinversetzten und miterleben wie die Reisen waren.

Aber es geht nicht nur um abenteuerliche Reisen von Wissenschaftler, sondern auch, um eine sehr schöne Liebesgeschichte. Dabei ist es keine kitschige Liebe auf den ersten Blick, sondern eine, die genauso echt und realistisch ist wie der Rest des Buches. Man erlebt hautnah mit, wie sich zwei Menschen treffen und langsam merken, was sie füreinander empfinden und erst über viele Umwege herausfinden, was genau das ist. Diesen Weg beim Lesen mitzuerleben, hat mir wirklich Spaß gemacht und ich konnte wunderbar mit den Protagonisten mitfühlen und um ihre Liebe bangen. Die Beziehung der beiden wurde so emotional beschrieben und war dabei richtig romantisch.

Dazu kann man noch sagen, dass auch die Personen gut beschrieben wurden. Über so viele Seiten lernt man jeden wirklich gut kennen. Sogar einige Nebenpersonen nehmen wichtige Rollen ein und haben genug Tiefe, um lebendig und echt zu erscheinen.
Die Menschen in diesem Buch sind nicht perfekt und genau die kleinen Macken machen sie richtig sympathisch und menschlich, sodass ich sie gerade wegen ihrer Fehler gernhaben musste und gespannt auf jede neue Handlung war.

Zusammengefasst ist diese Geschichte richtig gut geschrieben und ich konnte beim Lesen abtauchen, weshalb ich nur so durch die Seiten gerast bin. Alles wirkt so echt und authentisch, dass man fast schon das Gefühl bekommt, es würde echt sein und man wäre mittendrin. Zu einer herzzerreißenden Liebesgeschichte bekommt man außerdem ein großes Abenteuer geliefert, was das Buch geradezu perfekt macht. Es hat meine Erwartungen übertroffen und ist absolut empfehlenswert.

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Die wahre Geschichte des Wikingerfürsten Harald

Last Viking von Poul Anderson

Dies ist die Geschichte des berühmten Wikingerfürsten Harald Sigurdharson. Er kämpfte schon früh unter seinem Bruder dem König Olaf. Nachdem dieser fällt, muss Harald fliehen. Doch er schwört, einmal selbst König zu sein und auch wenn sein Weg lang ist, so gibt er nie auf. Weiterlesen

Die Reise mit dem „Magic Bus“ – das Leben eines Hippies

Hippie von Paulo Coelho

 

Karla hat ihr langweiliges Leben in Amsterdam satt und wartet nur auf die passende Begleitung, um nach Nepal zu reisen. Als sie dann plötzlich auf Paulo trifft, wissen beide nicht, was sie erwarten wird. Und so beschließen sie zusammen mit anderen Leuten mit dem „Magic Bus“ auf eine lange Reise zu gehen. Weiterlesen

Der Mann, der ewig lebte – „Wie man die Zeit anhält“ von Matt Haig

„Wie mann die Zeit anhält“ von Matt Haig

Tom ist nicht wie andere Menschen. Während alle älter werden und irgendwann sterben, scheint er jung zu bleiben und mehrere Jahrhunderte zu leben. Doch diese Gabe ist für ihn eher ein Fluch und es fällt ihm immer schwerer am Leben zu bleiben. Weshalb die wichtigste Regel in seinem Leben ist, sich nie zu verlieben.

Dieses Buch ist ganz anders als ich es erwartet hatte. Ich habe erst gedacht, dass es sich um etwas Fantasievolles handelt und das tut es auch, doch es ist noch viel mehr als das. Weiterlesen

Wie man mit wenig loszieht und ein reicher Mann wird – eine Reise um die Welt

„Mit 50 Euro um die Welt“ beschreibt den Inhalt des Buches schon recht gut. Der 19 Jahre alte Christopher beschließt, mit so wenig wie möglich einmal um die Welt zu reisen. Dabei kommt er in vier Jahren durch eine Menge Länder und trifft auf viele Menschen. Was er dabei erlebt, wird in diesem Buch beschrieben. Dabei hat die Handlung real stattgefunden, nichts ist fiktiv.

Anders als ich erwartet hatte, ist dieses Buch sehr flüssig geschrieben und mir kam es nicht wie ein Bericht vor, sondern wie eine normale Abenteuergeschichte. Dabei werden manche Situationen so spannend erzählt, dass ich einfach mitfiebern musste und immer wieder wissen wollte wie es weitergeht. Auch der Humor kam nicht zu kurz, was daran liegt, dass der Autor eine unglaublich sympathische Person ist, deren Geschichten ich einfach sehr gerne gelesen habe. Außerdem konnte man anhand der Geschichte gut verfolgen, wie sich Christopher Schacht im Laufe der Jahre verändert, weiterentwickelt und dazugelernt hat. Durch die offene Art, mit der er sogar Details beschreibt, erlebt man all die Dinge gleich mit.

Neben den interessanten Fakten über Länder, Menschen und Kulturen hat der Autor viele seiner Gedanken über Gott und die Welt preisgegeben. Diese Denkansätze werden mich wohl noch länger verfolgen, denn sie waren wirklich tiefgründig und bringen einen einfach dazu sich selbst Gedanken zu machen.

Mein Fazit:

Allgemein hat mich dieses Buch wirklich berührt und ich bin begeistert davon, wie man es schaffen kann, mit so wenig so viel zu erreichen. Es macht Lust selbst mehr zu reisen und von der Welt zu lernen. Dabei ist es einfach wundervoll zu sehen, wie jemand mit so viel Vertrauen in Gott selbst Dinge erreichen kann, die aussichtslos erscheinen.
Es ist echt ein tolles Buch, das einen noch länger begleiten wird, weshalb ich es für absolut jeden weiterempfehlen würde.

Tausche Wohnung gegen Bahncard – Bericht über das moderne Nomadenleben

Leonie Müller nimmt uns in ihrer BiografieTausche Wohnung gegen Bahncard“ mit auf eine unbekannte Reise. Sie kündigte ihre Wohnung und lebte kurzerhand eineinhalb Jahre lang im Zug.
Das heißt nicht, das sie 24 Stunden des Tages auf den Gleisen verbrachte, doch war sie mehr oder minder ständig unterwegs. Weiterlesen