„Der zerrissene Sommer“ von Philip Schwarz

„Der zerrissene Sommer“ von Philip Schwarz dreht sich um eine Gruppe von Abiturienten, deren Zukunft noch in den Sternen steht. Alexa, die Freundin von Thomas, entdeckt ihre Liebe zum Malen und beschließt, inspiriert von Thomas‘ bestem Freund Robert, für ein Jahr nach Australien zu gehen, ihr Leben zu leben.
Thomas, der seine Freundin über alles liebt, zögert nicht, ihr diesen Wunsch zu ermöglichen und willigt ein, mitzugehen. Alexa ist überglücklich, doch dann geschieht etwas, das die Pläne zunichte machen sollte… Weiterlesen

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Der Bienenfluch

Keeper of the bees von Meg Kassel

Essie sieht Dinge, die es nicht wirklich gibt. Von anderen Menschen wird sie als wahnsinnig bezeichnet. Als sie plötzlich auf Dresden trifft, in dem Bienen leben und der doch so echt wirkt, erfährt sie langsam, was es mit seinem als auch ihrem „Fluch“ auf sich hat.

Wenn man sich den Klappentext durchliest, könnte man erstmeinen, dass die Geschichte ganz schön schräg ist. Aber genau deswegen hat sie mein Interesse geweckt, denn etwas Vergleichbares habe ich noch nicht gelesen. Ich muss wirklich sagen, dass ich begeistert von dieser kreativen und völlig neuen Idee bin. Das Buch erinnert ganz leicht an „Die Schöne und das Biest“, ist aber, was die Handlung betrifft, ganz anders.

Die Geschichte braucht ein paar Seiten um in die Gänge zu kommen, denn man muss erst die paranormalen Wesen mit ihren Flüchen kennenlernen.
Hier hat die Autorin gute Arbeit geleistet und man merkt, wie viele Gedanken sie sich gemacht hat, um neue Wesen zu erschaffen und ihnen eine gute Hintergrundgeschichte zu geben. Dies ist sehr gut gelungen und ich fand es interessant im Laufe des Buches immer mehr über sie zu erfahren. Außerdem hat die Geschichte auch etwas von einem Krimi, denn man kann gut miträtseln und etwa ab der Mitte wird es auch richtig spannend.
Dazu gefiel mir die düstere Stimmung, die leicht an eine Horrorgeschichte erinnert, da es auch gruselige Stellen gibt und die paranormalen Wesen auch etwas Skurriles an sich haben.

Was die Personen angeht, so kann man sich denken, dass die neuartigen Wesen sehr intetessant sind. Aber auch die einzelnen Charaktere wurden sehr liebevoll erschaffen und besonders die Hauptperson Dresden hat es mir angetan. Er wirkt sehr sympathisch und seine beschützende Art, obwohl er ein Monster ist, ist einfach nur zum Verlieben.
Aber auch Essie war ein sehr vielseitiger Charakter. Ein bisschen hat sie mich an Luna aus „Harry Potter“ erinnert, da sie aufgrund ihrer psychischen Krankheit Dinge sieht, die es nicht gibt und dieihre Welt sehr ungewöhnlich und wunderlandartig machen. So fand ich es immer sehr interessant, weil es unvorhersehbar war, was sie erleben würde.

Die Liebesgeschichte ging dann ein bisschen in die Richtung Teenie-Lovestory, wobei sie weder übereilt und kopflos war, noch kitschig war. Sie war romantisch und die Charaktere haben sich realistisch und nachvollziehbar benommen. Weshalb ich wirklich mitfiebern konnte und es genossen habe, wie die Beziehung der beiden sich aufbaut. Außerdem waren die Annäherungen sehr süß.

Allgemein finde ich es immer super, wenn Autoren mal wieder etwas Neues erschaffen. Diese Geschichte ist richtig gut gelungen. Mir hat sowohl die paranormale Liebesgeschichte, mit ihrer etwas düsteren Stimmung gefallen, als auch der Hauch von einem Krimi. Dazu ist die Idee von dem Bienenmenschen und den anderen Wesen sehr kreativ und interessant zu lesen. Ein tolles Buch!

Kein Genusskrimi, aber ein guter Wirtschaftsthriller

Bittere Schokolade“ war mein zweites Buch von Tom Hillenbrand nach „Hologrammatica“ und geht in eine ganz andere Richtung, sodass ich die Möglichkeit hatte, unterschiedliche Facetten des Autors kennenzulernen.

In „Bittere Schokolade“ geht es um den bekannten luxemburgischen Koch Xavier Kieffer, der nach langen Jahren eine alte Jugendliebe wiedersieht. Ketti Faber ist Patissière und arbeitet in ihrer eigenen Schokoladenmanufaktur in Brüssel. Hier entstehen Schokoladen erster Güte aus einem besonderen afrikanischen Kakao aus der freien Republik Kongo. Kurz, nachdem sich Xavier auf Kettis Wunsch hin ihre Anlage angeschaut hat, wird sie ermordet. Ebenso wie ein Botschafter, der zufällig die Republik vertritt. Können diese beiden Todesfälle Zufall sein? Xavier macht sich auf um die Umstände von Kettis Tod näher zu betrachten und stößt dabei auf einen riesigen Skandal, der gefährlicher ist als angenommen. Weiterlesen

Der Kuss des Menschenfressers – Ein Krimi

Ein kleines Mädchen, brutal ermordet. Doch mit diesem Schicksal ist sie nicht alleine. Staatsanwalt Oberlin beginnt schnell, diesen Mord mit einem anderen aus seinen Kindheitstagen in Verbindung zu bringen. Noch zweifelt er an diesem Zusammenhang, doch schon bald kommt es zu einer Reihe weiterer Morde an kleinen Mädchen und Oberlin begreift: Er muss schnell handeln, sonst werden dem Täter noch mehr Mädchen zum Opfer fallen.
Seltsamerweise scheint es jedoch bald so, als gäbe es da jemanden, der seine Ermittlungen behindern möchte. Da ist etwas, was nicht ans Licht geraten soll… Weiterlesen