Der Kampf zwischen Liebe und Thron

 

Im Schatten des Wolfes von H.E. Otys

Robyn wird als kleines Mädchen von einem angelsächsischen Gelehrten gefunden und aufgezogen. Doch eines Tages entführen Nordmänner sie, von denen Wulf, Ziehsohn des Königs, sie rettet. Von da an werden die beiden zur Ehe gezwungen. Robyn erinnert sich jedoch schon bald an ihre Kindheit und merkt, dass sie eine viel größere Rolle in dem Land der Nordmenschen spielt, als sie dachte.

Ich habe erst einmal gebraucht, um in die Geschichte reinzukommen, denn sie beginnt mitten im Geschehen. Außerdem sind die Perspektivsprünge etwas gewöhnungsbedürftig, doch damit bin ich schnell zurechtgekommen. Der Schreibstil passt sehr gut zu der Zeit, in der die Geschichte spielt. Dabei er ist dennoch modern und erinnert leicht an das frühe Mittelalter. So kann man sich gut in die Geschichte hineinversetzten.

Auch in die Personen konnte ich mich gut hineinversetztenverstehen. Besonders die Hauptpersonen waren mir sehr sympathisch und ich habe durchgehend mit ihnen mitgefiebert. Sie handeln logisch und nachvollziehbar und sind dabei wirklich starke Persönlichkeiten, sodass es wirklich Spaß gemacht hat, ihren Weg mitzuverfolgen.

Von der Liebesgeschichte war ich hin und weg. Sie ist so unglaublich romantisch-süß und dabei nicht zu kitschig. Ich fand es sehr schön, wie die Personen sich erst nach und nach kennengelernt und ihre Beziehung langsam aufgebaut haben. So wirkte es realistisch und ergreifend. Die tiefe Verbundenheit und Liebe, die man dann beim Lesen spüren konnte, hat mich wirklich fasziniert.

Neben der Liebesgeschichte gab es natürlich noch den spannenden Teil mit vielen Kämpfen um Macht, Freiheit und gegen Intrigen. Dabei lernt man sogar ein paar historische Fakten über diese Zeit, auch wenn diese nicht im Mittelpunkt stehen. Dennoch habe ich immer mitgefiebert und die vielen Hindernisse gespannt verfolgt, durch die das Buch nie langweilig wurde.

Zusammengefasst ist es ein wirklich tolles Buch. Die starken Charaktere, die romantische Liebesgeschichte und die spannenden Kämpfe konnten mich auf jeden Fall überzeugen!

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„Das Erbe der Macht – Der verschollene Mentiglobus“ von Andreas Suchanek

„Das Erbe der Macht – Der verschollene Mentiglobus“ von Andreas Suchanek

Leonardo und Johanna finden einen Mentiglobus, in dem alte Erinnerungen von ihnen eingeschlossen sind. Beide können sich jedoch nicht daran erinnern je so einen Mentiglobus erschaffen zu haben. Trotz aller Gefahren wagen sie eine Reise in ihre eigene Vergangenheit, um dieses Geheimnis zu lösen. Weiterlesen

Die Jagd nach dem Herz des Piratenprinzen – eine abenteuerliche Märchenadaption

„To kill a kingdom“ von Alexandra Christo

Sirenen sind Geschöpfe des Meeres, die ihre Jahre in Herzen zählen, welche sie jedes Jahr von einem Menschen stehlen. Als Lira verbotenerweise noch vor ihrem Geburtstag ein Herz stiehlt, wird sie von der Meereskönigin bestraft. Bis zu ihrem Geburtstag soll sie das Herz des Prinzen holen, sonst muss sie für immer ein Mensch bleiben. Doch der Prinz ist mehr Pirat als alles andere und macht es ihr nicht leicht ihre Aufgabe zu erfüllen. Weiterlesen

En Garde! Zücke deinen Säbel…Florett…Degen?

„Fence“ (1-6) von C.S. Pacat, Johanna the Mad und Rebecca Nalty sollte mit einer Warnung kommen. Nur weil die moderne Fechtwaffe keine Spitze im eigentlichen Sinne hat, bewahrt es uns nicht vor der Gefahr, dass dieser Comic unser aller Herzen durchbohren wird.
Solange unser aller Herzen, noch unversehrt, ihren normalen Sinusrhythmus folgen, erlaubt mir, euch ein wenig über die Geschichte zu erzählen. Weiterlesen

Die Geschichte des wortlosen Hangman

Anfang Juni 2018 erschien „Styx“ im eBook-Verlag Lyx.digital des Bastei Lübbe Verlages. Mit „Styx“ beginnt die neue Reihe der „Hades‘ Hangmen“ von Tillie Cole. Im Buch wird die Liebesgeschichte von Styx und Mae erzählt, welche im Biker-Milieu spielt. Ich wollte schon lange etwas von der Autorin lesen. Der Klappentext hat mich neugierig gemacht.

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Zurückversetzt in die Zeit um 1682 – ein absolutes Highlight

Ein unglaublich gelungener historischer Roman von Anfang bis Ende – „Das Mätressenspiel“ von Martha Sophie Marcus.
1682, Hannover. Helenas Familie ereilt die schockierende Nachricht, dass ihr Zwillingsbruder Lorentz umgekommen ist. Als ob das nicht schon schlimm genug ist, beansprucht ihr Onkel Roderik nun das gesamte Familienerbe für sich, da er der einzige verbliebene männliche Nachfahre der Familie Brünneck-Minnigerode ist.
Hinzu kommt die noch immer währende Verschuldung der Familie. Alle setzen nun auf Helena: Diese soll Adrian von Schwanewede heiraten und würde so das Gut Minnigerode sichern. Doch es kommt anders.
So muss sich Helena auf den Weg zu Hofe begeben. Ihre einzige Hoffnung – einen Ehemann zu finden, der ihrer Familie aus der Patsche helfen könnte.
Dass sie dabei jedoch in ein gefährliches Intrigenspiel der herzoglichen Mätresse gerät, damit hätte sie sicherlich nicht gerechnet.

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