„Eine Liebe, in Gedanken“ von Kristine Bilkau

Hamburg, 1964. Antonia und Edgar sind wie füreinander gemacht, denn sie erträumen sich eine Zukunft fernab ihrer Herkunft, wollen anders leben und lieben als ihre Eltern. Da bekommt Edgar die einmalige Gelegenheit: Ein Berufsangebot in Hongkong, das er sich nicht entgehen lässt.
Antonia soll später nachkommen. Nach einem Jahr vergeblichen Wartens löst sie die Verlobung auf und versucht, mit ihrer einstigen Leichtigkeit weiterzuleben, gefangen zwischen ihrem Ideal der Freiheit und Unabhängigkeit und dem Schmerz, den Edgar hinterlassen hat. Weiterlesen

Werbeanzeigen

Ein Fiebelkorn von Matthias Lanin

„Ein Fiebelkorn“ von Matthias Lanin ist eine außergewöhnliche fiktive Liebesgeschichte zwischen Johanna und Wilfried, die beide den 2. Weltkrieg noch miterlebt haben und nun alt sind.
Dabei beherbergt dieses Buch von Grund auf eine trübe Stimmung. Die aus der Sicht des alten Ehepaars erzählte Geschichte zeugt von einer Haltung, die mit dem Leben bereits abgeschlossen hat. Es scheint darauf hinauszulaufen, dass jetzt der Tod kommt. Dabei werden auch immer wieder die Schmerzen thematisiert, seelische wie physische. Weiterlesen

„Zwischen uns ein ganzes Leben“ von Melanie Levensohn

In „Zwischen uns ein ganzes Leben“ beschreibt die Autorin Melanie Levensohn gekonnt den Werdegang dreier völlig unterschiedlicher Frauen, die trotzdem eine gemeinsame Geschichte haben.
Für die junge Französin Beatrice läuft es gerade schlecht im Job.
Um sich etwas abzulenken, möchte sie ehrenamtlich helfen und lernt dabei die verschrobene, alte Jacobina kennen. Die grantige Dame trägt eine schwere Last mit sich rum, hat sie doch ein Versprechen gegeben, was sie nie eingelöst hat. Nun bleibt ihr nur noch wenig Zeit ihre Halbschwester Judith zu finden, die während der Wirren des Zweiten Weltkrieges verschollen ist. Beatrice versucht Jacobina dabei zu helfen, den letzten Wunsch ihres Vaters zu erfüllen und damit ihr Versprechen einzulösen. Weiterlesen

Ein Sommerbuch zum Verlieben

„Wo mein Herz dich findet“ von Kathryn Taylor ist ein Sommerbuch zum Verlieben: Bei einem Trip in die Natur bleibt Cara mit ihrem Auto stecken. Weit und breit ist keiner, der ihr helfen kann, bis sie zur Hütte vom unfreundlichen Liam kommt, der ihr widerwillig hilft. Liegt Cara richtig damit, dass sich unter Liams rauer Oberfläche ein anderer Mensch befindet?

Die Geschichte beginnt mitten im Geschehen, trotzdem wird alles erklärt, so dass man gut folgen kann. Der lockere Schreibstil sorgt dafür, dass ich schnell in dem Buch versinken und mir alles wie in einem Film vorstellen konnte. Abwechselnd wird die Handlung aus Caras und Liams Sicht erzählt, nebenbei aber auch von Patrick, Caras Bruder und ihrer Freundin Amy, die ebenfalls große Rollen in der Geschichte spielen.

Die vier Hauptpersonen waren mir dabei sofort sympathisch und ich mochte ihre Art, weil es einfache Personen mit großen Herzen sind, mit denen man gut mitfühlen kann und sie auch versteht. Die Nebencharaktere waren ebenfalls gut ausgearbeitet, auch wenn sie etwas oberflächiger ausfallen, was mich jedoch nicht besonders gestört hat. So war die Aufmerksamkeit auf das Wichtigste gerichtet und dies macht das Buch zu einer einfachen Lektüre, bei der man gut entspannen kann.

Die Beziehungen der Personen untereinander, sowie die Romanzen, haben sich größtenteils langsam und natürlich aufgebaut, wodurch sie realistischer wirken. Außerdem waren sie einfach wundervoll romantisch ohne zu kitschig zu sein, was ich bei solchen Romanen echt gut finde und hier meinen Geschmack getroffen hat.

Die Handlung an sich ist dabei etwas vorhersehbar, trotzdem hat die Autorin es geschafft, mich mitfiebern zu lassen, da ich zwar wusste, wie es enden würde, aber nicht, auf welche Art und Weise. Hier war es wirklich spannend, denn die ein oder andere Sache hat mich doch überrascht.

Fazit:

Zusammengefasst sind die Gefühle hier nicht zu kurz gekommen und ich wurde von der Geschichte wunderbar unterhalten. Es war nicht alles perfekt, aber trotzdem ist es ein toller, leichter Roman für den Urlaub oder den Feierabend, der zwar an ein paar Stellen etwas dramatisch ist, doch für gute Laune sorgt und einen in die Geschichte abtauchen lässt. Ich kann dieses herzerwärmende Buch auf jeden Fall weiterempfehlen.

Die Geschichte des wortlosen Hangman

Anfang Juni 2018 erschien „Styx“ im eBook-Verlag Lyx.digital des Bastei Lübbe Verlages. Mit „Styx“ beginnt die neue Reihe der „Hades‘ Hangmen“ von Tillie Cole. Im Buch wird die Liebesgeschichte von Styx und Mae erzählt, welche im Biker-Milieu spielt. Ich wollte schon lange etwas von der Autorin lesen. Der Klappentext hat mich neugierig gemacht.

Weiterlesen