„Der zerrissene Sommer“ von Philip Schwarz

„Der zerrissene Sommer“ von Philip Schwarz dreht sich um eine Gruppe von Abiturienten, deren Zukunft noch in den Sternen steht. Alexa, die Freundin von Thomas, entdeckt ihre Liebe zum Malen und beschließt, inspiriert von Thomas‘ bestem Freund Robert, für ein Jahr nach Australien zu gehen, ihr Leben zu leben.
Thomas, der seine Freundin über alles liebt, zögert nicht, ihr diesen Wunsch zu ermöglichen und willigt ein, mitzugehen. Alexa ist überglücklich, doch dann geschieht etwas, das die Pläne zunichte machen sollte… Weiterlesen

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Der Kampf zwischen Liebe und Thron

 

Im Schatten des Wolfes von H.E. Otys

Robyn wird als kleines Mädchen von einem angelsächsischen Gelehrten gefunden und aufgezogen. Doch eines Tages entführen Nordmänner sie, von denen Wulf, Ziehsohn des Königs, sie rettet. Von da an werden die beiden zur Ehe gezwungen. Robyn erinnert sich jedoch schon bald an ihre Kindheit und merkt, dass sie eine viel größere Rolle in dem Land der Nordmenschen spielt, als sie dachte.

Ich habe erst einmal gebraucht, um in die Geschichte reinzukommen, denn sie beginnt mitten im Geschehen. Außerdem sind die Perspektivsprünge etwas gewöhnungsbedürftig, doch damit bin ich schnell zurechtgekommen. Der Schreibstil passt sehr gut zu der Zeit, in der die Geschichte spielt. Dabei er ist dennoch modern und erinnert leicht an das frühe Mittelalter. So kann man sich gut in die Geschichte hineinversetzten.

Auch in die Personen konnte ich mich gut hineinversetztenverstehen. Besonders die Hauptpersonen waren mir sehr sympathisch und ich habe durchgehend mit ihnen mitgefiebert. Sie handeln logisch und nachvollziehbar und sind dabei wirklich starke Persönlichkeiten, sodass es wirklich Spaß gemacht hat, ihren Weg mitzuverfolgen.

Von der Liebesgeschichte war ich hin und weg. Sie ist so unglaublich romantisch-süß und dabei nicht zu kitschig. Ich fand es sehr schön, wie die Personen sich erst nach und nach kennengelernt und ihre Beziehung langsam aufgebaut haben. So wirkte es realistisch und ergreifend. Die tiefe Verbundenheit und Liebe, die man dann beim Lesen spüren konnte, hat mich wirklich fasziniert.

Neben der Liebesgeschichte gab es natürlich noch den spannenden Teil mit vielen Kämpfen um Macht, Freiheit und gegen Intrigen. Dabei lernt man sogar ein paar historische Fakten über diese Zeit, auch wenn diese nicht im Mittelpunkt stehen. Dennoch habe ich immer mitgefiebert und die vielen Hindernisse gespannt verfolgt, durch die das Buch nie langweilig wurde.

Zusammengefasst ist es ein wirklich tolles Buch. Die starken Charaktere, die romantische Liebesgeschichte und die spannenden Kämpfe konnten mich auf jeden Fall überzeugen!

Der Bienenfluch

Keeper of the bees von Meg Kassel

Essie sieht Dinge, die es nicht wirklich gibt. Von anderen Menschen wird sie als wahnsinnig bezeichnet. Als sie plötzlich auf Dresden trifft, in dem Bienen leben und der doch so echt wirkt, erfährt sie langsam, was es mit seinem als auch ihrem „Fluch“ auf sich hat.

Wenn man sich den Klappentext durchliest, könnte man erstmeinen, dass die Geschichte ganz schön schräg ist. Aber genau deswegen hat sie mein Interesse geweckt, denn etwas Vergleichbares habe ich noch nicht gelesen. Ich muss wirklich sagen, dass ich begeistert von dieser kreativen und völlig neuen Idee bin. Das Buch erinnert ganz leicht an „Die Schöne und das Biest“, ist aber, was die Handlung betrifft, ganz anders.

Die Geschichte braucht ein paar Seiten um in die Gänge zu kommen, denn man muss erst die paranormalen Wesen mit ihren Flüchen kennenlernen.
Hier hat die Autorin gute Arbeit geleistet und man merkt, wie viele Gedanken sie sich gemacht hat, um neue Wesen zu erschaffen und ihnen eine gute Hintergrundgeschichte zu geben. Dies ist sehr gut gelungen und ich fand es interessant im Laufe des Buches immer mehr über sie zu erfahren. Außerdem hat die Geschichte auch etwas von einem Krimi, denn man kann gut miträtseln und etwa ab der Mitte wird es auch richtig spannend.
Dazu gefiel mir die düstere Stimmung, die leicht an eine Horrorgeschichte erinnert, da es auch gruselige Stellen gibt und die paranormalen Wesen auch etwas Skurriles an sich haben.

Was die Personen angeht, so kann man sich denken, dass die neuartigen Wesen sehr intetessant sind. Aber auch die einzelnen Charaktere wurden sehr liebevoll erschaffen und besonders die Hauptperson Dresden hat es mir angetan. Er wirkt sehr sympathisch und seine beschützende Art, obwohl er ein Monster ist, ist einfach nur zum Verlieben.
Aber auch Essie war ein sehr vielseitiger Charakter. Ein bisschen hat sie mich an Luna aus „Harry Potter“ erinnert, da sie aufgrund ihrer psychischen Krankheit Dinge sieht, die es nicht gibt und dieihre Welt sehr ungewöhnlich und wunderlandartig machen. So fand ich es immer sehr interessant, weil es unvorhersehbar war, was sie erleben würde.

Die Liebesgeschichte ging dann ein bisschen in die Richtung Teenie-Lovestory, wobei sie weder übereilt und kopflos war, noch kitschig war. Sie war romantisch und die Charaktere haben sich realistisch und nachvollziehbar benommen. Weshalb ich wirklich mitfiebern konnte und es genossen habe, wie die Beziehung der beiden sich aufbaut. Außerdem waren die Annäherungen sehr süß.

Allgemein finde ich es immer super, wenn Autoren mal wieder etwas Neues erschaffen. Diese Geschichte ist richtig gut gelungen. Mir hat sowohl die paranormale Liebesgeschichte, mit ihrer etwas düsteren Stimmung gefallen, als auch der Hauch von einem Krimi. Dazu ist die Idee von dem Bienenmenschen und den anderen Wesen sehr kreativ und interessant zu lesen. Ein tolles Buch!

Eine Reise in ferne Welten – Eine hammermäßige Fortsetzung

Constellation – In ferne Welten von Claudia Gray

Nachdem Noemi und Abel sich getrennt haben, kehrt Noemi zurück nach Genesis. Doch schon bald bricht eine Seuche aus und erneut muss sie sich auf die Reise machen, um ihren Planeten zu retten.

Nachdem ich so begeistert von dem ersten Teil war, wollte ich unbedingt wissen, wie es weitergeht und ich wurde nicht enttäuscht.
Man kommt gut in die Geschichte rein und weiß wieder sofort,worum es ging. Kurze Rückblenden, die die Handlung des ersten Bands erklären, haben da gut geholfen. So kann man den zweiten Teil auch verstehen, wenn der erste nicht bekannt ist.

Die Personen sind auch hier wieder sehr liebevoll gestaltet. Ich bin fasziniert von der Idee der künstlichen Intelligenz und die Autorik hat es wunderbar beschrieben und damit einen echt tollen Charakter erschaffen, den ich richtig ins Herz geschlossen habe. Aber auch Noemi und die anderen Personen, die man schon im ersten Teil kennenlernt, kommen hier wieder vor und es ist auch für den Leser wie ein Wiedersehen mit alten Freunden.

Natürlich haben die Charaktere sich weiterentwickelt, genauso wie die Liebesgeschichte zwischen den Protagonisten immer romantischer und berührender wird. Besonders das Ende hat mich richtig umgehauen und war unglaublich emotional.
Neben den romantischen Stellen, die den Nervenkitzel und die Actionszenen, auflockern, gibt es in auch einige witzige Stellen. Dadurch hatte ich noch mehr Spaß beim Lesen, da sie der Handlung ein bisschen den Ernst genommen haben. Dennoch ist hier jede Menge Spannung, wie man es vom Vorgängerband kennt, und es wird nie langweilig.

Was mir noch besonders an dieser Buchreihe gefällt ist, dass immer wieder tiefgründige Fragen aufgeworfen werden, die einen zum Nachdenken bringen: Was macht einen Menschen aus? Was ist die Seele? Wer hat es verdient zu leben?
Solche Stellen verleihen der Geschichte etwas Intelligentes und Tiefgründiges.

Zusammengefasst liebe ich diesen zweiten Teil genauso sehr wie den ersten. Es gibt einfach unglaublich tolle Charaktere und eine romantische Liebesgeschichte, die sogar etwas Ungewöhnliches an sich hat. Außerdem wird durchgehend spannend erzählt, sodass man perfekt in die Geschichte abtauchen kann und gar nicht mehr aufhören will zu lesen.
Ich glaube man kann das Buch lesen auch ohne den Vorgänger zu kennen, aber ich würde wärmstens empfehlen auch den ersten Teil zu lesen, da man so die Personen besser kennenlernen kann.

Eine abenteuerliche Polarreise

Im Licht des Polarsterns von Stef Penney

Das Buch erzählt die Geschichte von Flora und Jakob. Beide führt es in ihrem Leben immer wieder zum Nordpol, wo sie Forschungen betreiben. Als sie sich dort das erste Mal treffen, wissen sie noch nicht, wie eng ihr Schicksal verschlungen ist und was diese Begegnung später für sie bedeuten wird.

Das Buch wird aus der Sicht verschiedener Leute erzählt, meistens sind das die Hauptpersonen Flora und Jakob. Da fast ihr ganzes Leben erzählt wird, spielt die Geschichte in verschiedenen Zeiten, und obwohl es manchmal Zeitsprünge gibt, so hat die Autorin die Überleitungen so sanft geschaffen, dass ich immer wusste, was zu welcher Zeit passiert ist. Was mich ebenfalls gewundert hat, war, dass es trotz Länge und Umfang der Geschichte durchgehend spannend war und ich die ganze Zeit mitfiebern konnte. Denn es gibt genug Gründe dafür.

Man erfährt außerdem sehr viel über die Expeditionen im 19. Jahrhundert, was ich unglaublich spannend finde. Der Nordpol ist auch heute noch schwer zu bereisen und damals haben die Menschen es unter furchtbaren Konditionen getan und es dennoch geschafft. In dem Buch wird nichts beschönigt. Es wird alles sehr wirklichkeitsgetreu und realistisch erzählt. Selbst Szenen, die in anderen Büchern oft weggelassen werden, kommen hier vor. So konnte ich mich gut in die Menschen hineinversetzten und miterleben wie die Reisen waren.

Aber es geht nicht nur um abenteuerliche Reisen von Wissenschaftler, sondern auch, um eine sehr schöne Liebesgeschichte. Dabei ist es keine kitschige Liebe auf den ersten Blick, sondern eine, die genauso echt und realistisch ist wie der Rest des Buches. Man erlebt hautnah mit, wie sich zwei Menschen treffen und langsam merken, was sie füreinander empfinden und erst über viele Umwege herausfinden, was genau das ist. Diesen Weg beim Lesen mitzuerleben, hat mir wirklich Spaß gemacht und ich konnte wunderbar mit den Protagonisten mitfühlen und um ihre Liebe bangen. Die Beziehung der beiden wurde so emotional beschrieben und war dabei richtig romantisch.

Dazu kann man noch sagen, dass auch die Personen gut beschrieben wurden. Über so viele Seiten lernt man jeden wirklich gut kennen. Sogar einige Nebenpersonen nehmen wichtige Rollen ein und haben genug Tiefe, um lebendig und echt zu erscheinen.
Die Menschen in diesem Buch sind nicht perfekt und genau die kleinen Macken machen sie richtig sympathisch und menschlich, sodass ich sie gerade wegen ihrer Fehler gernhaben musste und gespannt auf jede neue Handlung war.

Zusammengefasst ist diese Geschichte richtig gut geschrieben und ich konnte beim Lesen abtauchen, weshalb ich nur so durch die Seiten gerast bin. Alles wirkt so echt und authentisch, dass man fast schon das Gefühl bekommt, es würde echt sein und man wäre mittendrin. Zu einer herzzerreißenden Liebesgeschichte bekommt man außerdem ein großes Abenteuer geliefert, was das Buch geradezu perfekt macht. Es hat meine Erwartungen übertroffen und ist absolut empfehlenswert.

Das packende Finale der dystopischen Reihe – der Kampf um die Blaue Stille

Into the still blue von Veronica Rossi

 

Die Ätherstürme werden immer schlimmer und schon bald wird klar, dass Aria und Perry etwas unternehmen müssen, wenn sie ihren Stamm retten wollen. Die Blaue Stille scheint die einzige Rettung zu sein. Doch die beiden scheinen nicht die Einzigen zu sein, die ihre Leute dorthin bringen möchten und schon bald beginnt ein Krieg um die Passage, zu dem einzigen Ort, an dem sie sicher sein können.

Dies ist das Finale der Trilogie und durch die geladene Spannung und die unglaublichen Actionszenen merkt man das auch. Diese Geschichte ist wirklich atemberaubend. Ich habe bis zum Ende mitgefiebert und war an manchen Stellen sogar über die Handlung geschockt, da ich sie nicht vorhersehen konnte. Man hat die dystopische Weltuntergangsstimmung beim Lesen sehr gut gespürt und wusste so, unter welchen Stress die Personen stehen.
Am Anfang hatte ich Schwierigkeiten mich mit den Protagonisten anzufreunden, da sie so übertrieben und anders reagiert haben, als in den anderen Bänden. Doch im Laufe des Buches war die Freundschaft und Liebe zwischen ihnen wieder da und auch richtig spürbar.
Allgemein ist es toll zu sehen wie die Charaktere sich vom ersten Teil bis zum letzten weiterentwickelt haben. Dies ist der Autorin gut gelungen, sodass die Personen echt und lebendig wirken.
Außerdem war das Ende passend und hat mich sehr zufrieden zurückgelassen.

Letztendlich ist diese dystopische Reihe einer der Besten und, meiner Meinung nach, viel zu unterschätzt. Sie ist mindestens so gut wie „Die Tribute von Panem“ oder ähnliche Dystopien und hat eine Menge Spannung, Action und Romantik.

Die herzzerreißende andere Seite eines Rockstars

Rock my Body von Jamie Shaw

 

Nach dem ersten Teil und der Romanze zwischen Adam und Rowan, geht es in diesem Teil um Rowans beste Freundin Dee, welche sich magisch zu Joel, dem Bassisten der Band, hingezogen fühlt. Joel, als auch Dee, wollen jedoch keine Beziehung, da beide es gewohnt sind, ständig neue Leute zu erobern. Doch umso mehr Zeit sie miteinander verbringen, desto mehr fühlen sie sich zueinander hingezogen und plötzlich stehen die Zwei vor einer ganz neuen Situation.

Ich war sehr begeistert vom ersten Teil und gespannt wie es mit den anderen Mitgliedern der Band weitergeht. Auch wenn der zweite Teil nicht an den ersten Band herankommt, so hat er mich trotzdem umgehauen.

Am Anfang habe ich sogar etwas gebraucht mich mit der Art von Dee und Joel anzufreunden, da es mir so vorkam, als ob es den beiden nur darum ginge, alles und jeden ins Bett zu bekommen. Als sie dann noch angefangen haben sich damit eifersüchtig zu machen, wollte ich das Buch fast schon weglegen. Ich bin sehr froh, dass ich es nicht getan habe.

Man konnte wirklich gut beobachten, wie sich beide Charaktere weiterentwickeln und ihre schwierige Beziehung aufbauen. Dabei lernt man sie viel intensiver kennen und sieht eine ganz neue Seite von dem harten Rockstar.

Die Handlung war genau wie im Teil davor richtig lustig. Es gab so viele Stellen, bei denen ich während des Lesens laut lachen musste. Ich hatte danach immer richtig gute Laune und bin süchtig nach dieser Buchreihe geworden. Die Dialoge und das Zusammenspielen der Charaktere sind einfach perfekt und immer wieder gut, um einem den Tag zu versüßen.
Aber nicht das ganze Buch ist so locker und lustig, denn an einigen Stellen wurde es dennoch sehr dramatisch. Da hat die Autorin es sogar geschafft, mich nach einer Lachattacke zum Heulen zu bringen.
Ansonsten ist das Buch auch heißer und erotischer als der Vorgänger, was auch daran liegt, dass die Hauptpersonen etwas offener mit solchen Dingen sind.

Zusammengefasst ist das Buch genauso gut wie der erste Teil, auch wenn es hier mehr Drama, mehr Gefühl und mehr Erotik gibt.
Es ist einfach ein Buch, das einen mit guter Laune zurücklässt und bei dem ich mich in jeden einzelnen Charakter verliebt habe, weil sie liebevoll und voller Leben ausgearbeitet wurden.
Das Buch ist nicht nur etwas für Rockstarfans, sondern für jeden, der nach einer zuckersüßen Liebesgeschichte sucht und darin versinken möchte.