Der Kampf zwischen Liebe und Thron

 

Im Schatten des Wolfes von H.E. Otys

Robyn wird als kleines Mädchen von einem angelsächsischen Gelehrten gefunden und aufgezogen. Doch eines Tages entführen Nordmänner sie, von denen Wulf, Ziehsohn des Königs, sie rettet. Von da an werden die beiden zur Ehe gezwungen. Robyn erinnert sich jedoch schon bald an ihre Kindheit und merkt, dass sie eine viel größere Rolle in dem Land der Nordmenschen spielt, als sie dachte.

Ich habe erst einmal gebraucht, um in die Geschichte reinzukommen, denn sie beginnt mitten im Geschehen. Außerdem sind die Perspektivsprünge etwas gewöhnungsbedürftig, doch damit bin ich schnell zurechtgekommen. Der Schreibstil passt sehr gut zu der Zeit, in der die Geschichte spielt. Dabei er ist dennoch modern und erinnert leicht an das frühe Mittelalter. So kann man sich gut in die Geschichte hineinversetzten.

Auch in die Personen konnte ich mich gut hineinversetztenverstehen. Besonders die Hauptpersonen waren mir sehr sympathisch und ich habe durchgehend mit ihnen mitgefiebert. Sie handeln logisch und nachvollziehbar und sind dabei wirklich starke Persönlichkeiten, sodass es wirklich Spaß gemacht hat, ihren Weg mitzuverfolgen.

Von der Liebesgeschichte war ich hin und weg. Sie ist so unglaublich romantisch-süß und dabei nicht zu kitschig. Ich fand es sehr schön, wie die Personen sich erst nach und nach kennengelernt und ihre Beziehung langsam aufgebaut haben. So wirkte es realistisch und ergreifend. Die tiefe Verbundenheit und Liebe, die man dann beim Lesen spüren konnte, hat mich wirklich fasziniert.

Neben der Liebesgeschichte gab es natürlich noch den spannenden Teil mit vielen Kämpfen um Macht, Freiheit und gegen Intrigen. Dabei lernt man sogar ein paar historische Fakten über diese Zeit, auch wenn diese nicht im Mittelpunkt stehen. Dennoch habe ich immer mitgefiebert und die vielen Hindernisse gespannt verfolgt, durch die das Buch nie langweilig wurde.

Zusammengefasst ist es ein wirklich tolles Buch. Die starken Charaktere, die romantische Liebesgeschichte und die spannenden Kämpfe konnten mich auf jeden Fall überzeugen!

Eine Reise in ferne Welten – Eine hammermäßige Fortsetzung

Constellation – In ferne Welten von Claudia Gray

Nachdem Noemi und Abel sich getrennt haben, kehrt Noemi zurück nach Genesis. Doch schon bald bricht eine Seuche aus und erneut muss sie sich auf die Reise machen, um ihren Planeten zu retten.

Nachdem ich so begeistert von dem ersten Teil war, wollte ich unbedingt wissen, wie es weitergeht und ich wurde nicht enttäuscht.
Man kommt gut in die Geschichte rein und weiß wieder sofort,worum es ging. Kurze Rückblenden, die die Handlung des ersten Bands erklären, haben da gut geholfen. So kann man den zweiten Teil auch verstehen, wenn der erste nicht bekannt ist.

Die Personen sind auch hier wieder sehr liebevoll gestaltet. Ich bin fasziniert von der Idee der künstlichen Intelligenz und die Autorik hat es wunderbar beschrieben und damit einen echt tollen Charakter erschaffen, den ich richtig ins Herz geschlossen habe. Aber auch Noemi und die anderen Personen, die man schon im ersten Teil kennenlernt, kommen hier wieder vor und es ist auch für den Leser wie ein Wiedersehen mit alten Freunden.

Natürlich haben die Charaktere sich weiterentwickelt, genauso wie die Liebesgeschichte zwischen den Protagonisten immer romantischer und berührender wird. Besonders das Ende hat mich richtig umgehauen und war unglaublich emotional.
Neben den romantischen Stellen, die den Nervenkitzel und die Actionszenen, auflockern, gibt es in auch einige witzige Stellen. Dadurch hatte ich noch mehr Spaß beim Lesen, da sie der Handlung ein bisschen den Ernst genommen haben. Dennoch ist hier jede Menge Spannung, wie man es vom Vorgängerband kennt, und es wird nie langweilig.

Was mir noch besonders an dieser Buchreihe gefällt ist, dass immer wieder tiefgründige Fragen aufgeworfen werden, die einen zum Nachdenken bringen: Was macht einen Menschen aus? Was ist die Seele? Wer hat es verdient zu leben?
Solche Stellen verleihen der Geschichte etwas Intelligentes und Tiefgründiges.

Zusammengefasst liebe ich diesen zweiten Teil genauso sehr wie den ersten. Es gibt einfach unglaublich tolle Charaktere und eine romantische Liebesgeschichte, die sogar etwas Ungewöhnliches an sich hat. Außerdem wird durchgehend spannend erzählt, sodass man perfekt in die Geschichte abtauchen kann und gar nicht mehr aufhören will zu lesen.
Ich glaube man kann das Buch lesen auch ohne den Vorgänger zu kennen, aber ich würde wärmstens empfehlen auch den ersten Teil zu lesen, da man so die Personen besser kennenlernen kann.

Auftakt der zweiten Staffel – Das Erbe der Macht geht weiter

Das Erbe der Macht Band 13 – Onyxquader von Andreas Suchanek

Dies ist der Auftakt zur zweiten Staffel der Fantasy-Reihe „Das Erbe der Macht“. Alle die sich nach den letzten Teilen gefragt haben, wie es mit dem Castillo weitergeht, was mit Alex passiert ist und wie seine Freunde versuchen ihm zu helfen: Die Geschichte geht weiter und es warten neue Abenteuer und Rätsel, die gelöst werden!

Es ist immer wieder schön von Charakteren zu lesen, die man ins Herz geschlossen hat und so war es hier wie ein Wiedersehen mit alten Freunden. Die Personen sind immer noch dieselben lustigen und unglaublich sympathischen Lichtkämpfer, jedoch erfahrener und weiterentwickelt. So lernt man viel Neues von ihnen kennen und kann sie wieder auf spannende Abenteuer begleiten.

Von diesen gibt es nämlich jede Menge, die wie man es nicht anders kennt, rasant und actionreich sind und einen in ihren Bann ziehen. Was die Handlung an sich angeht, so steht man als Leser vor mysteriösen Fällen und stellt sich Fragen, die nur zum Teil beantwortet werden und Lust auf den nächsten Teil machen.

Ich bin durch das Buch gerast, weil ich es nicht mehr weglegen konnte und finde den neuen Auftakt wirklich sehr gelungen. Außerdem freue ich mich, dass die Reihe nicht zu Ende ist und weitergeht. Also eine klare Leseempfehlung!

Das packende Finale der dystopischen Reihe – der Kampf um die Blaue Stille

Into the still blue von Veronica Rossi

 

Die Ätherstürme werden immer schlimmer und schon bald wird klar, dass Aria und Perry etwas unternehmen müssen, wenn sie ihren Stamm retten wollen. Die Blaue Stille scheint die einzige Rettung zu sein. Doch die beiden scheinen nicht die Einzigen zu sein, die ihre Leute dorthin bringen möchten und schon bald beginnt ein Krieg um die Passage, zu dem einzigen Ort, an dem sie sicher sein können.

Dies ist das Finale der Trilogie und durch die geladene Spannung und die unglaublichen Actionszenen merkt man das auch. Diese Geschichte ist wirklich atemberaubend. Ich habe bis zum Ende mitgefiebert und war an manchen Stellen sogar über die Handlung geschockt, da ich sie nicht vorhersehen konnte. Man hat die dystopische Weltuntergangsstimmung beim Lesen sehr gut gespürt und wusste so, unter welchen Stress die Personen stehen.
Am Anfang hatte ich Schwierigkeiten mich mit den Protagonisten anzufreunden, da sie so übertrieben und anders reagiert haben, als in den anderen Bänden. Doch im Laufe des Buches war die Freundschaft und Liebe zwischen ihnen wieder da und auch richtig spürbar.
Allgemein ist es toll zu sehen wie die Charaktere sich vom ersten Teil bis zum letzten weiterentwickelt haben. Dies ist der Autorin gut gelungen, sodass die Personen echt und lebendig wirken.
Außerdem war das Ende passend und hat mich sehr zufrieden zurückgelassen.

Letztendlich ist diese dystopische Reihe einer der Besten und, meiner Meinung nach, viel zu unterschätzt. Sie ist mindestens so gut wie „Die Tribute von Panem“ oder ähnliche Dystopien und hat eine Menge Spannung, Action und Romantik.

So abwechslungsreich wie die Geschichtsschreibung, ist auch dieses Buch: „Land im Sturm“ von Ulf Schiewe

Auf über 900 Seiten durchlaufen wir die Geschichte von 955 im Welschen in den Alpen bis 1848 in Deutschland. 5 Teile, die aufeinander aufbauen und zentrale Wendepunkte der Geschichte markieren.
„Land im Sturm“ von Ulf Schiewe war für mich ein Glücksgriff. Weiterlesen

En Garde! Zücke deinen Säbel…Florett…Degen?

„Fence“ (1-6) von C.S. Pacat, Johanna the Mad und Rebecca Nalty sollte mit einer Warnung kommen. Nur weil die moderne Fechtwaffe keine Spitze im eigentlichen Sinne hat, bewahrt es uns nicht vor der Gefahr, dass dieser Comic unser aller Herzen durchbohren wird.
Solange unser aller Herzen, noch unversehrt, ihren normalen Sinusrhythmus folgen, erlaubt mir, euch ein wenig über die Geschichte zu erzählen. Weiterlesen