Das alte, düstere Herrenhaus – ein Schauerroman in den Highlands 

Die Melodie der Schatten von Maria W. Peter

Auf dem Weg zu ihrer Tante wird Fionas Kutsche überfallen. Sie kann sich gerade noch retten entdeckt ein altes, düsteres Haus in den Highlands, welches viele Geheimnisse verbirgt.

Schon der Anfang des Buches ist sehr atmosphärisch und ich habe direkt eine Gänsehaut bekommen. Durch die detaillierten Schilderungen, kann man sich die Highlands richtig bildhaft vorstellen und somit perfekt in die Geschichte eintauchen. Und das habe ich auch das ganze Buch hindurch getan, denn es hat mich nicht mehr losgelassen.

Die Stimmung ist düster und mysteriös, sodass ich die ganze Zeit mitfiebern und -rätseln konnte. Dabei lernt man Stück für Stück mehr über die Geheimnisse des Ortes, welche mich teilweise richtig schocken konnten.

Aber auch die Personen lernt man im Laufe der Geschichte immer besser kennen. Sie sind alle sehr gut ausgearbeitet, wirken realistisch und sind sympathisch. Dazu entwickeln sie sich wie echte Menschen weiter, was ihnen etwas sehr Reales gegeben hat. Ich konnte gut mit ihnen mitfühlen und war total neugierig auf die Geschichten jedes Einzelnen, die wie alles in diesem Buch sehr ausgearbeitet und detailreich sind.

Zusammengefasst ist dieses Buch eigentlich perfekt. Die Geschichte ist sehr vielseitig, da es neben dem schaurigen Teil auch etwas Dramatisches gibt, als auch eine total romantische und süße Liebesgeschichte. Dazu lernt man, aufgrund der vielen realen Informationen über Schottland, viel über die Geschichte des Landes.
Das Buch konnte mich auf jeden Fall fesseln und faszinieren und einfach toll, um sich einen gemütlichen Tag zu machen.

So abwechslungsreich wie die Geschichtsschreibung, ist auch dieses Buch: „Land im Sturm“ von Ulf Schiewe

Auf über 900 Seiten durchlaufen wir die Geschichte von 955 im Welschen in den Alpen bis 1848 in Deutschland. 5 Teile, die aufeinander aufbauen und zentrale Wendepunkte der Geschichte markieren.
„Land im Sturm“ von Ulf Schiewe war für mich ein Glücksgriff. Weiterlesen

Zurückversetzt in die Zeit um 1682 – ein absolutes Highlight

Ein unglaublich gelungener historischer Roman von Anfang bis Ende – „Das Mätressenspiel“ von Martha Sophie Marcus.
1682, Hannover. Helenas Familie ereilt die schockierende Nachricht, dass ihr Zwillingsbruder Lorentz umgekommen ist. Als ob das nicht schon schlimm genug ist, beansprucht ihr Onkel Roderik nun das gesamte Familienerbe für sich, da er der einzige verbliebene männliche Nachfahre der Familie Brünneck-Minnigerode ist.
Hinzu kommt die noch immer währende Verschuldung der Familie. Alle setzen nun auf Helena: Diese soll Adrian von Schwanewede heiraten und würde so das Gut Minnigerode sichern. Doch es kommt anders.
So muss sich Helena auf den Weg zu Hofe begeben. Ihre einzige Hoffnung – einen Ehemann zu finden, der ihrer Familie aus der Patsche helfen könnte.
Dass sie dabei jedoch in ein gefährliches Intrigenspiel der herzoglichen Mätresse gerät, damit hätte sie sicherlich nicht gerechnet.

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