Großartiger Auftakt einer Traumweltdystopie

Die Brücke der Schlafenden von I. Reen Bow

https://www.amazon.de/Königreich-Träume-goldene-Brücke-Schlafenden/dp/3958343074/ref=mp_s_a_1_1?__mk_de_DE=ÅMÅZÕÑ&qid=1549192497&sr=8-1&pi=AC_SX236_SY340_FMwebp_QL65&keywords=die+Brücke+der+schlafenden&dpPl=1&dpID=51VyPb%2Bo0WL&ref=plSrch#immersive-view_1549192686604

Als Jessi eines Morgens aufwacht, weiß sie nicht, wer sie ist. Ihre einzige Spur ist ein Ticket ins „Königreich der Träume“. Doch sie muss schnell feststellen, dass dieses Königreich eher ein Alptraum ist.

Man wird sofort in die Geschichte geworfen und erfährt viele Mysterien und Rätsel, die einem einfach Lust machen weiterzulesen. Schon nach ein paar Seiten konnte ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen.

Die Welt, die die Autorin geschaffen hat, ist etwas komplett Neues und absolut Kreatives. Es ist ein bisschen wie „Alice im Wunderland“ trifft auf Disneyland und „The Walking Dead“ und vieles mehr. Das Buch ist so vielseitig geschrieben, dass ich nie wusste, was als nächstes kommen würde und damit ist es richtig spannend.

Außerdem sorgt auch die Handlung für eine Menge Nervenkitzel, Action und Spannung. Alles wird sehr rasant und bildhaft beschrieben, sodass man das Gefühl bekommt, mittendrin zu sein.

Aber auch die Personen sind gut ausgearbeitet. Es ist interessant die Protagonistin kennenzulernen und mit ihre zusammen nach und nach zu erfahren, wer sie selbst ist und wer all die anderen sind. Dabei wirken die Charaktere nicht nur sympathisch, sondern auch lebendig und scheinen genauso vielseitig wie ihre Welt zu sein. Einige verbergen auch so einige Geheimnisse, was die Geschichte noch spannender und mysteriöser macht.
Neben alledem hat das Buch noch eine gute Portion Romantik, die nicht zu kitschig wird und auch Humor, welcher alles auflockert.

Also wie man merkt, ist in dem Auftakt dieser Buchserie für jeden etwas dabei. Ich bin begeistert von der Kreativität und Detailliertheit dieser Welt und ihrer Charaktere und kann es gar nicht mehr abwarten die weiteren Geheimnisse zu entschlüsseln.

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Das größte Videospiel deines Lebens

Ready Player One von Ernest Cline

Es ist das Jahr 2044 und der Videospielerfinder Halliday hat die virtuelle Welt Oasis erschaffen, in der die meisten Menschen vor der Realität entfliehen. Nach seinem Tod hinterlässt er ein Rätsel in Oasis und nur wer alle Aufgaben löst, gewinnt das Vermächtnis von Halliday. Und somit beginnt ein Wettkampf, der den meisten Spielern mehr bedeutet als ihr echtes Leben.

Das Buch ist vielseitig, detailliert und es gibt so viele Aspekte in dieser riesigen virtuellen Welt, die der Autor geschaffen hat, dass es schwer ist, in einer Rezension auf alles einzugehen.
Was mir besonders gefallen hat, war das atemberaubende Worldbuilding. Man merkt, wie viel Mühe und Zeit Ernest Cline in diese Geschichte gesteckt hat, denn es wird alles ganz genau beschrieben (manchmal fast schon zu genau und ausschweifend). Alles wirkt so echt und durchdacht, dass man fast schon glauben könnte, Oasis würde wirklich existieren. Außerdem gibt es viele Aspekte aus bekannten Videospielen, die das Lesen noch interessanter machen, wenn man sie kennt, besonders auf Filme, Bücher und Spiele der 80er Jahre. Ich muss zugeben, dass ich nicht viele erkannt habe. Dennoch erfährt man so eine Menge über die Anfänge der Videospiele und wie sie sich in den Jahren weiterentwickelt haben.

Da dabei sehr viele Dinge angesprochen wurden, die nicht immer direkt etwas mit der eigentlichen Geschichte zu tun hat, gab es manchmal Längen, welche ich nicht ganz so interessant fand. Auch die Erklärungen über Oasis und die futuristische Welt, kam mir etwas trocken und lang vor, auch wenn sie notwendig sind, um die Geschichte zu verstehen.
Die wirklich wahnsinnige Spannung macht diesen Punkt jedoch wieder wett und ich war begeistert am Miträtseln. Der Autor hat es geschafft, dass man selbst beim Lesen mitdenkt und dabei richtig mithibbelt, weil man Angst hat, andere Charaktere in der Geschichte könnten schneller sein bei den Quests (Aufgaben). Es war, als ob ich selbst ein Videospiel mitspiele, auch wenn ich nur ein Buch gelesen habe, und das hat mich wirklich fasziniert.

Was die Charaktere angeht, so fand ich es etwas befremdlich, dass sich keiner im echten Leben kennt und alle tatsächlich nur Zuhause vor dem Computer sitzen. Das zeigt jedoch auch, wie unsere Zukunft mit der weiterentwickelten Technik aussehen könnte. Dennoch waren die Charaktere alle sehr interessant und ich konnte mit ihnen mitfühlen, da sie, neben dem Wettstreit, genau dieselben Probleme hatten wie jeder andere Jugendliche auch. Sogar eine Liebesgeschichte kommt in dem Buch vor, welche auf ihre Art und Weise süß ist.

Alles in allem ist das Buch wirklich großartig und einfach perfekt, um darin abzutauchen. Zwar gibt es hin und wieder ein paar Szenen, die man meiner Meinung nach, hätte weglassen können. Doch der Nervenkitzel und der Aufbau einer so detaillierten und faszinierenden virtuellen Welt machen das Buch zu etwas ganz Besonderem.

Ein liebevolles Buch für Jung und Alt

Wenn ihr ein spannendes, liebevoll geschrieben und gestaltetes Werk mit wunderbar winterlichem Charme für Groß und Klein sucht, seid ihr hier genau richtig! Das Winterhaus bietet gemütlichen Lesegenuss, der für die kalte Jahreszeit sehr gut passt.

Worum geht es?
Die junge Elizabeth hat es nicht leicht. Sie lebt seit dem Tod ihrer Eltern bei Tante und Onkel, die beide kaum Interesse an ihr zeigen. Um sich allein zu beschäftigen, liest sie leidenschaftlich gern Bücher oder löst Rätsel – eine Fähigkeit, die sie bald schon mehr brauchen wird, als sie bis dahin ahnen kann. Denn ihre Verwandten schicken sie über die Weihnachtsferien allein in ein Hotel – das Winterhaus. Hier ereignen sich mysteriöse Dinge und Elizabeth merkt schnell, dass sie ein Teil dieser Geschichte ist und sich ihr nicht entziehen kann.

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Das packende Finale der dystopischen Reihe – der Kampf um die Blaue Stille

Into the still blue von Veronica Rossi

 

Die Ätherstürme werden immer schlimmer und schon bald wird klar, dass Aria und Perry etwas unternehmen müssen, wenn sie ihren Stamm retten wollen. Die Blaue Stille scheint die einzige Rettung zu sein. Doch die beiden scheinen nicht die Einzigen zu sein, die ihre Leute dorthin bringen möchten und schon bald beginnt ein Krieg um die Passage, zu dem einzigen Ort, an dem sie sicher sein können.

Dies ist das Finale der Trilogie und durch die geladene Spannung und die unglaublichen Actionszenen merkt man das auch. Diese Geschichte ist wirklich atemberaubend. Ich habe bis zum Ende mitgefiebert und war an manchen Stellen sogar über die Handlung geschockt, da ich sie nicht vorhersehen konnte. Man hat die dystopische Weltuntergangsstimmung beim Lesen sehr gut gespürt und wusste so, unter welchen Stress die Personen stehen.
Am Anfang hatte ich Schwierigkeiten mich mit den Protagonisten anzufreunden, da sie so übertrieben und anders reagiert haben, als in den anderen Bänden. Doch im Laufe des Buches war die Freundschaft und Liebe zwischen ihnen wieder da und auch richtig spürbar.
Allgemein ist es toll zu sehen wie die Charaktere sich vom ersten Teil bis zum letzten weiterentwickelt haben. Dies ist der Autorin gut gelungen, sodass die Personen echt und lebendig wirken.
Außerdem war das Ende passend und hat mich sehr zufrieden zurückgelassen.

Letztendlich ist diese dystopische Reihe einer der Besten und, meiner Meinung nach, viel zu unterschätzt. Sie ist mindestens so gut wie „Die Tribute von Panem“ oder ähnliche Dystopien und hat eine Menge Spannung, Action und Romantik.

Wenn Aetherstürme die Welt beherrschen – der gelungene Auftakt einer Dystopie

Under the never sky von Veronica Rossi

 

Die Erde ist nicht mehr bewohnbar, weshalb die Menschen Zuflucht unter der Erde gefunden haben und dort in künstliche Welten entfliehen. Außerhalb dieser sicheren Zonen leben nur noch Wilde mit Mutationen, welche besondere Gaben haben. Nachdem Aria mit ein paar Freunden in ein verbotenes Gebiet eingedrungen ist und die Situation zwischen ihnen eskaliert, wird sie in die Wildnis zum Sterben verbannt. Doch plötzlich taucht einer der Außenseiter auf und rettet sie. Damit verfolgt er jedoch seine eigenen Ziele. Weiterlesen

Orcasommer: Wie man einen Wal rettet – ein Abenteuer in Kanada

„Orcasommer“ von Sabine Giebke:

Svenja kennt ihren richtigen Vater nicht. Als dieser sich aus Kanada meldet und ihr anbietet, ein paar Wochen bei ihm zu verbringen, willigt sie ein. Doch Matt ist komplett anders als sie sich ihren Vater vorgestellt hatte und sie hat Schwierigkeiten, mit ihm klarzukommen. Ihr einziger Trost ist ein kleiner Wal, der sich verirrt hat und der ihr gegenüber sehr zutraulich ist. Schon bald werden jedoch noch mehr Menschen auf ihn aufmerksam und Svenja und ihr neuer Freund Alex müssen um das Leben des Wales kämpfen. Weiterlesen

Die Geheimnisse der Quallen oder wie man mit Verlust umgeht und sich selbst findet

Die Wahrheit über Dinge, die einfach passieren“ von Ali Benjamin

Suzanna und Franny sind seit ihrer Kindheit Freundinnen. Eines Tages ertrinkt Franny jedoch und Suzanna kann es einfach nicht glauben. Sie beginnt eine Erklärung für den Tod ihrer besten Freundin zu finden und lernt dabei sich selbst und noch viel mehr kennen. Weiterlesen

Wenn Geschichten wahr werden

„Feder und Klinge“ von Rebecca Andel: Raban lebt in einer Anstalt, in der er nur als Nummer 023 bekannt ist. Er kann sich an nichts mehr erinnern und weiß auch nicht wer er wirklich ist. Doch er weiß ganz genau, dass da etwas Großes auf ihn wartet.
Ariane dagegen schreibt an einer Geschichte, um ihrer Depression zu entkommen. Beide wissen nicht, dass ihr Schicksal auf eine magische Art miteinander verbunden ist. Weiterlesen

Ein Muss für Freunde von Selection und Co.

Mit „Wenn die Sterne Schleier tragen„, dem Auftakt der Cecilia Reihe ist der Autorin Anna Nigra ein tolles Debüt gelungen. Mich hat ihr Werk gleich positiv an Bücher wie die Selectionreihe erinnert, die ich sehr mochte.

Gekonnt mischt Nigra dabei die Prinzessinnenträume von kleinen (und großen Mädchen) mit höfischer Intrige und Weltpolitik.
Hier gefällt mir besonders die drei Reiche Idee, sowie die Monarchie als Form der Macht. Sie gestaltet den Rahmen der Geschichte für mich persönlicher, als wenn es sich um ein großes Abgeordnetenhaus handeln würde. Weiterlesen

Schokolade überwindet Grenzen oder Integration leicht gemacht

In „Sprichst du Schokolade“ von Cas Lester geht es um die 12-jährige Josie und ihre neue Mitschülerin Nadima aus Syrien. Beide sprechen die Sprache der jeweils anderen nicht, schaffen es aber trotzdem schnell auf kreativen Wegen Freundschaft zu schließen.

Und genau das ist eines der zentralen Themen des Buches. Es dreht sich alles um Freundschaft, Toleranz, Offenheit, gegenseitige Hilfe und natürlich Schokolade. Eingebunden in den Alltag von 12-jährigen Kids rund um Schule, Cliquen und Familie. Weiterlesen