„Die Rabenringe – Odinskind“ von Siri Pettersen – ein überragendes Epos

„Die Rabenringe – Odinskind“ von Siri Pettersen

Hirka lebt in Ymsland und wächst dort genau wie alle anderen Kinder auf. Doch etwas unterscheidet sie von den Anderen – sie hat keinen Schwanz. Als dann das Ritual, welches jeder vollziehen muss, bevorsteht, erfährt sie, dass sie ein Odinskind ist und damit eine Geächtete, die die Fäulnis ins Land bringen kann.

Mit dem Schreibstil der Geschichte bin ich gut klargekommen, da er leicht zu lesen ist und einfach poetisch wirkt.
In die Handlung einzusteigen, war da etwas schwieriger, weil es viele Personen gibt und man die Welt an sich erstmal kennenlernen muss. Zuerst kamen mir auch Begriffe wie „Umarmen“ etwas befremdlich vor, da sie hier eine ganz andere Bedeutung haben. Aber es hat nicht lange gedauert und ich konnte komplett in diese fremde Welt eintauchen und habe mich Stück für Stück in dieses Buch verliebt.

Zum einen liegt das an der unglaublich guten Spannung. Die Autorin versteht es viele Geheimnisse einzubauen, die erst in der späteren Handlung gelöst werden. Dabei kommen oft Momente vor, die ich überhaupt nicht kommen gesehen und mich richtig geschockt haben.

Außerdem spielt diese Geschichte in einer sehr detaillierten und gut durchdachten Welt, die sehr faszinierend ist. Es gibt selten Geschichten, in denen Menschen nicht die Hauptrolle spielen, sondern die Feinde sind. Diese Idee ist absolut kreativ und neu, was sowieso ein Pluspunkt für das Buch ist.
Trotz der Kreativität, hat mich die Geschichte an einigen Stellen an „Game of Thrones“ erinnert. Dies ist wohl für Fans der Reihe ein toller Aspekt.

Aber auch die Charaktere konnten mich überzeugen. Sie wirkten echt, gefühlvoll und hatten Tiefgang. Jeder hatte seine eigene Geschichte und Persönlichkeit und hat sich im Laufe des Buches weiterentwickelt. Dazu waren sie auch kreativ und besaßen Eigenheiten, durch die man sie einfach gernhaben muss. Selbst die Bösewichte.
Neben der Action gab es auch eine Liebesgeschichte, die zwar dezent war, aber doch voller Gefühl und einfach nur süß. Sie baut sich langsam auf und wirkt genau dadurch realistisch und nachvollziehbar.

Zusammengefasst bin ich begeistert von dem Buch. Es hat alles, um den Leser in eine fantastische Geschiche eintauchen zu lassen. Außerdem gab es überhaupt keine Längen, was bei so vielen Seiten eine Seltenheit ist. Ich habe meine Zeit im Reich der heiligen Raben richtig genossen und empfehle diesen Serienauftakt jeden Liebhaber von Fantasyromanen, ob nun „Game of Thrones“-Fan oder nicht.
„Odinskind“ ist ein absolutes Lese-Highlight für mich!

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