Orcasommer: Wie man einen Wal rettet – ein Abenteuer in Kanada

„Orcasommer“ von Sabine Giebke:

Svenja kennt ihren richtigen Vater nicht. Als dieser sich aus Kanada meldet und ihr anbietet, ein paar Wochen bei ihm zu verbringen, willigt sie ein. Doch Matt ist komplett anders als sie sich ihren Vater vorgestellt hatte und sie hat Schwierigkeiten, mit ihm klarzukommen. Ihr einziger Trost ist ein kleiner Wal, der sich verirrt hat und der ihr gegenüber sehr zutraulich ist. Schon bald werden jedoch noch mehr Menschen auf ihn aufmerksam und Svenja und ihr neuer Freund Alex müssen um das Leben des Wales kämpfen.

Am Anfang hatte ich ein bisschen Schwierigkeiten, mich mit den Personen anzufreunden. Svenja kam mir sehr naiv und verwöhnt vor, ihre Familie kalt und Matt einfach nur schlecht gelaunt. Doch auch wenn ich mich zwischendurch immer wieder über Svenjas Naivität geärgert habe, so haben sich die Charaktere weiterentwickelt. Die Beziehungen der Leute waren richtig süß. Besonders wie sich Svenja und ihr Vater langsam nähergekommen sind und man die beiden kennenlernen konnte, hat mir gut gefallen. Aber auch die kleine, dezente Liebesgeschichte war niedlich zu lesen und hat der Geschichte noch mal eine gewisse Prise Spannung gegeben.

In dem Buch kann man viel über Wale erfahren. Oft werden Fakten erklärt, was sehr interessant und lehrreich ist. Meine Faszination für Wale ist noch mehr gestiegen. Es sind einfach unglaublich tolle Geschöpfe. Für die Geschichte waren es für mich manchmal zu viele Informationen auf einen Haufen, wodurch mir einige Stellen etwas lang vorkamen. Außerdem wiederholen sich bestimmte Momente etwas, auch wenn es an sich andere Situationen sind. Aber dadurch hatte ich das Gefühl, dass sich die Handlung etwas im Kreis dreht.

Trotzdem fand ich die Szenen mit dem Wal einfach magisch und habe bei der Rettung des Wals richtig mitgefiebert. Das Buch zeigt auch auf eine sehr realistische Art und Weise, wie skrupellos und ignorant die meisten Menschen mit der Natur und wilden Tieren umgehen. So bringt die Geschichte einen auch dazu, etwas über diese Themen nachzudenken.

Allgemein war das Buch nicht ganz perfekt, da mir die ein oder andere Stelle nicht so gut gefallen hat. Aber insgesamt ist es eine schöne Geschichte über Wale, Freundschaft, Familie und mehr. Für jüngere Leser, aber auch für Walbegeisterte, würde ich das Buch weiterempfehlen, denn es ist toll für zwischendurch.

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