Erfolgreich mit Geld umgehen

Der Ratgeber „Die Psychologie des Geldes“ von Ruedinger Dahlke verspricht ein „erfolgreicher[es] und glücklicher[es Leben] mithilfe der Lebensgesetzte“. Hält er dieses auch?

Der Ratgeber regt zunächst an, die eigenen Glaubenssätze zu entlarven, um einen dann mit dem Resonanz- und Polaritätsgesetz vertraut zu machen – 2 Gesetzte, die einem nicht nur im Umgang mit Geld, sondern auch im Leben weiterhelfen.

Der uns allen bekannte Spruch „Zeit ist Geld.“ wird auch näher unter die Lupe genommen.
Dabei wird diese Gleichung hinterfragt. „Wenn Zeit Geld ist, muss Geld auch Zeit sein, denn es ist die grundlegende Bedingung einer Gleichung, dass sie umkehrbar ist(S. 77).“

Außerdem wird ein Bezug zwischen Geld und Gefühlen, nicht zuletzt mithilfe einer Geldkurve, geschaffen. Diese beschreibt unsere Lebensqualität in Abhängigkeit von unserer Geldmenge, die wiederum in verschiedene Zonen, wie z.B. „Aufbaubereich“ und „Luxuszone“ aufgeteilt wird. Die Frage, der hier nachgegangen wird, ist, ob unsere Lebensqualität sich wirklich proportional zu unserer Geldmenge verhält. Hierbei kommt es vor allem auf die Begründung an: Warum dieser Gedanke, an den sich viele Menschen aus Existenzangst klammern, eben nicht aufgeht und wie wir mit dieser Erkenntnis umgehen können.

Erbschaften, Zinseszins, Immobilien- und Börsenspiele – alle diese Themen rückt der Autor in ein für mich neues Licht. Dies geschieht insofern, dass der Autor vom Kleinen aufs Große überträgt. Wenn wir Immobilien aufkaufen und wieder verkaufen oder mit Aktien handeln, sehen wir meistens nur unseren Weg. Wir sind fokussiert auf das, was wir benötigen, um Erfolg zu gernerieren. Dabei verlieren wir den Blick für die weitreichenderen Folgen unseres Handelns (nicht nur unsere persönliche Gewinnmaximierung oder eben unser Verlust). Und eben diese Konsequenzen zeigt uns dieses Buch auf und erschafft so ein Bewusstsein für eine Art Geldkreislauf, auf den zumindest ich vorher nicht gekommen bin.

Der Aufbau des Buches unterliegt einem nachvollziehbaren System: Jedes Kapitel beginnt mit einem Text (optional zuvor noch mit einem Zitat) und endet mit Fragen, die der Selbstreflexion dienen. Damit ist es dem Autor gelungen, den Leser nicht nur zu „belehren“, sondern auch aktiv werden zu lassen. Er kann das allgemeine Thema nun individuell auf sich selbst beziehen. Ein Prozess, der den der Selbstfindung merklich unterstützt und ein neues Bewusstsein gegenüber Geld und v.a. gegenüber dem Umgang mit Geld oder materiellen Gütern schafft.

Leider konnte ich diese Fragen für mich manchmal nicht nutzen, da sie mehr auf Leute ausgelegt sind, die bereits Geld verdienen und ausgeben, für ihren eigenen Lebensunterhalt sorgen müssen.
Da ich momentan jedoch noch zur Schule gehe, konnte ich meine Geldausgaben und -einnahmen nicht groß hinterfragen, da diese nicht oder nur in geringem Maße existent sind.
Dennoch ist die Intention des Buches auch bei mir angekommen: Ein neues Bewusstsein dem Geld gegenüber hat sich in mir entwickelt. Ich habe gelernt, welche Folgen das Einnehmen und Ausgeben von Geld hat. Indirekte Folgen, an die man nicht gleich denken würde.

Und ich denke, vielleicht ist es sogar ganz gut, das Buch gelesen zu haben, schon bevor man groß in das Geldthema eingestiegen ist, da man durch das neue Bewusstsein an die Sache ganz anders herangehen würde als ein Mensch, der dieses Buch nicht gelesen hat. Ich möchte fast behaupten, dass dieses Buch eine gute Wappnung darstellt. Eine Wappnung vor einem Umgang mit Geld, den man (vielleicht) später bereuen würde.

Trotz der Tatsache, dass die Intention des Buches gelungen ist, waren einige Themen dabei, die mir schon bekannt waren. Diese hat der Autor jedoch so aufbereitet, dass ich eine neue Perspektive diesen gegenüber gewinnen konnte, sodass mich persönlich auch die „selbstverständlicheren Themen“ nicht gestört haben.

Der Schreibstil des Autors hat meinen Lesefluss nicht beeinträchtigen können.

Mein Fazit:
Ein Buch, welches ein neues Bewusstsein im Umgang mit Geld schafft. Ob dieses dann letztendlich wirklich zum Glück führt, weiß ich (noch) nicht. Dennoch halte ich das Buch für eine wirksame Stütze auf dem Weg hin zum Glück. Wer gerne Selbstreflexion betreibt, dem sei dieses Buch jedenfalls ans Herz gelegt.
Außerdem möchte ich dieses Buch allen empfehlen, die von Reichtum träumen oder gar bereits reich sind, denn dieser Ratgeber eröffnet eine neue Perspektive auf das Geldthema, welche gerade den Menschen mit viel Besitz oder dem Traum von viel Besitz nicht unbekannt sein sollte.

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