Autogenes Training – Eine bewährte Entspannungsmethode bei Stress?

Ich schätze, ich bin nicht die Einzige, die ständig von Stress geplagt wird. Aber ich bin eine derer, die sich wirklich ernsthaft damit auseinandergesetzt haben, wie man diesen Stress halbwegs vermeiden kann – oder sogar in ihm die heiß ersehnte Entspannung findet.
Das Buch „Autogenes Training“ von Rolf Faller hat mich auf den Weg gebracht.
Ein kleines, kompaktes Buch, knapp 150 Seiten. Ein Werk, welches den Versuch unternimmt, dem Leser die Entspannung nahezubringen.
Dabei wird nicht nur auf das autogene Training eingegangen, wie der Titel möglicherweise nahelegt, sondern vielmehr auf diverse Beschwerden und die Möglichkeit, diese mit dem autogenen Training loszuwerden oder zumindest einzudämmen.
Dem Unwissenden wird hier das Einsatzgebiet des autogenen Trainings sowie die Herangehensweise im autogenen Training selbst erläutert. Auf den letzten Seiten werden dann noch andere Entspannungsmethoden wie (transzendentale) Meditation, Yoga und progressive Relaxation angerissen, damit man auch die anderen Möglichkeiten kennenlernt und sich nun, nach einem tiefergehenden Einblick in das autogene Training, entscheiden kann, zu welcher Methode man greift.

Autogenes Training ist allgemein für diejenigen zu empfehlen, die unter Stress leiden, aber wieder zu sich finden wollen. Außerdem ist es eine gute Methode, sich selbst in die Richtung zu beeinflussen, in die man möchte. Praktische Anwendung findet es zudem bei Schlafstörungen, der gezielten Steigerung körperlicher und geistiger Leistung, Beseitigung von Kopfschmerzen, seelischen Krankheiten (meist nur unterstützend!) und diversen Krankheiten wie Bluthochdruck und Allergien.
Bei dieser großen Auswahl an Einsatzbereichen, die hier noch nicht mal vollständig genannt wurde, findet eigentlich jeder seine Anwendungsmöglichkeit – im Grunde genommen kann man also sagen, dass sich dieses Buch an jeden richtet.

Das stimmt jedoch nicht ganz. Dieses Buch ist gut geschrieben, lässt sich bequem lesen und ist recht informativ, also gut für denjenigen, der bisher noch nicht sonderlich viel mit Entspannungstechniken oder spezifisch autogenem Training am Hut hatte.
Derjenige jedoch, der sich bereits eingehender mit autogenem Training auseinandergesetzt hat, sollte besser zu einer anderen Lektüre greifen, da ihm hier nicht viel Neues begegnen wird.

Zusammenfassend lässt sich also sagen:
Der Anfänger ist mit diesem Buch sehr gut beraten. Mich hat die Entspannungsmethode sowie das Buch überzeugen können. Was ich hier zum Ergebnis sagen möchte: Ich probiere autogenes Training nun seit knapp einer Woche selbst 3 Mal am Tag aus und merke bereits die ersten Fortschritte.
Näher darauf einzugehen würde jedoch den Rahmen einer Buchrezension sprengen. Auf meinem privaten Blog werdet ihr jedoch in Kürze mehr über meine Erfahrungen mit autogenem Training nachlesen können, falls Interesse bestehen sollte.

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