Cat & Cole: Die letzte Generation von Emily Suvada

„Cat & Cole: Die letzte Generation“ von Emily Suvada dreht sich um folgenden Inhalt: Auf der Welt ist eine Seuche ausgebrochen, die hochansteckend ist. Es gibt nur einen Mann, der eine Heilung dafür programmiert hat, doch eine Organisation entführt ihn und zwingt die Menschen in Bunkern zu leben, um sie besser kontrollieren zu können. Cat ist die Tochter dieses Mannes und die einzige Person, die den Code ihres Vaters kennt. Damit liegt das Leben tausender Menschen in ihren Händen.

Die Handlung war wie eine Achterbahnfahrt. Von der ersten bis zur letzten Seite gab es so viele Stellen, die mein Herz hat schneller schlagen lassen. Es war durchgehend spannend und immer, wenn ich dachte, dass ich wüsste, wie es weitergeht, passierte etwas komplett anderes. Ich habe lange nicht mehr so sehr bei einer Geschichte mitgefiebert. Die Wendungen fand ich auch so atemberaubend, neu und kreativ, dass ich das Buch gar nicht aus der Hand legen wollte. Nach und nach wurden viele Geheimnisse offenbart, welche mich total umgehauen haben.

Die futuristische Technik und die genetischen Forschungen wurden so detailliert und realistisch beschrieben, dass ich zwischendurch dachte, es gibt diese Erfindungen wirklich. Zwar habe ich nicht alles verstanden, weil es manchmal doch sehr komplex war, aber dennoch hat die Autorin versucht, diese Themen so einfach wie möglich zu beschreiben, so dass man folgen konnte.
Auch andere Dinge wurden sehr genau beschrieben. Es wurde nicht Halt gemacht vor extremen Situationen wie Explosionen, Verletzungen oder anderen Grausamkeiten. Da hat man gut gemerkt, dass es doch ein eher hartes Buch ist.

Hart war auch die Protagonistin. Sie hat mich richtig umgehauen. Es gibt mittlerweile viele taffe Heldinnen in Büchern, aber keine kann mit der Härte von Cat mithalten. Nie hat sie gezögert anderen zu helfen, auch wenn es ihr schaden würde. Ihre Opferbereitschaft war echt erschreckend.
Was mir aber auch gut gefallen hat, war Cole, der genveränderte Soldat an ihrer Seite. Bei einer halben Kampfmaschine wie ihm, hätte ich nie ein so großes Herz erwartet. Als Gegenstück zu Cat war er einfach perfekt. Außerdem fand ich es toll, dass zwischen der krassen Handlung auch Platz für eine zarte, süße Liebesgeschichte war, die alles etwas aufgelockert hat.

Wenn man sich den Klappentext durchliest, merkt man schnell, dass die Geschichte wie eine typische Dystopie klingt, es aber nicht ist. Doch meine Erwartungen an dieses Buch wurden weit übertroffen. Es hat mich so begeistert, dass ich hier kaum in wenigen Worten erklären kann, wie anders, komplex, gut durchdacht und unglaublich spannend dieses Buch ist.

Fazit:

Von der Vielseitigkeit und der anhaltenden Spannung der Geschichte wurde ich richtig gefangen genommen Es wird einem auf keinen Fall langweilig. Wegen der Brutalität und der Komplexität würde ich das Buch eher für ältere Dystopie-Fans empfehlen, da es ganz schön extrem wird an einigen Stellen.
Ich habe mich in dieses Buch total verliebt und es kommt auf jeden Fall auf die Liste meiner Lieblingsbücher. Aber: Lest es selbst!

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